Kilometerpauschale 2025: Wissenswertes und Berechnung
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Die Möglichkeit, dienstlich bedingte Fahrten mit dem Privatfahrzeug steuerlich geltend zu machen, bewegt viele Berufstätige. Wer sich mit der Kilometerpauschale 2024 oder der Kilometerpauschale 2025 für eine Dienstreise mit privatem Pkw auseinandersetzt, möchte meist erfahren, welche Beträge pro gefahrenem Kilometer anfallen, wie Belege eingereicht werden und welche Unterschiede sich im Vergleich zur Pendlerpauschale ergeben. Darüber hinaus steht für viele die Frage im Raum, ob Ausnahmeregelungen wie das Absetzen tatsächlicher Kosten bei Behinderung oder besondere Bedingungen für Ehrenamtliche gelten. Mehrere Faktoren spielen hierbei eine Rolle: die genaue Höhe des Erstattungsbetrags, das Verfahren bei nicht erstatteten Kosten und die Frage, inwieweit diese Beträge von Jahr zu Jahr angepasst werden könnten. In den meisten Fällen reichen klare Tabellen mit Pauschalsätzen nicht aus, um alle Situationen zu erfassen, da auch Regelungen für Auslandsreisen, Fahrten mit Motorrad oder speziellen E-Bikes zu berücksichtigen sind.
Viele Arbeitgeber erstatten die gefahrenen Kilometer in vereinfachter Form direkt über die Reisekostenabrechnung. Falls dies jedoch nicht geschieht, greifen Arbeitnehmer üblicherweise auf die steuerliche Berücksichtigung über die Werbungskosten zurück. Dieser Schritt setzt oft Belege, Fahrtenbücher oder andere Nachweise voraus, damit das Finanzamt die Angaben akzeptiert. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, wie die Sätze pro Kilometer festgelegt sind und inwieweit sich das auf die individuelle Steuerlast auswirkt. Gerade für Personen, die verschiedene Anfahrtswege oder häufig wechselnde Einsatzorte haben, ist eine zuverlässige Berechnungsgrundlage notwendig. Das betrifft Pendler ebenso wie Geschäftsreisende, Freelancer und Unternehmer. Selbst wer nur gelegentlich zu Fortbildungen oder Kundenterminen fährt, kann von einer aktuellen und umfassenden Einordnung profitieren, um bestmöglich vorbereitet an die Steuererklärung heranzugehen.
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Kilometerpauschale 2024 und 2025 im Vergleich
Die meisten Angestellten oder Selbstständigen möchten wissen, ob sich die Satzhöhe im Jahr 2024 im Vergleich zu den Vorjahren verändert hat. Häufig bleibt der Betrag pro gefahrenem Kilometer für den Pkw konstant bei 0,30 Euro, sofern beschlossene Gesetzesänderungen nicht anderes vorsehen. In vielen Fällen stützen sich die Regelungen für 2024 auf jene, die bereits zuvor Gesetzeskraft hatten, sodass für einen privaten Pkw weiterhin 0,30 Euro je gefahrenem Kilometer angesetzt werden können. Das gilt nicht nur für Fahrten im Inland, sondern auch für grenzüberschreitende Dienstreisen, bei denen mit dem eigenen Auto gefahren wird. Wer ein Motorrad oder einen Motorroller nutzt, setzt in der Regel 0,20 Euro an, während sich bei der Fahrradnutzung oder einem E-Bike bis 25 km/h die ursprüngliche Kilometerpauschale bereits vor einigen Jahren geändert hat und heutzutage nicht mehr gewährt wird.
In manchen Unternehmen wird die Erstattung der Fahrtkosten direkt auf der Reisekostenabrechnung ausgewiesen. Diese wird üblicherweise elektronisch oder in Papierform eingereicht und enthält neben der Angabe zur Kilometerpauschale 2024 Dienstreise mit privatem Pkw auch weitere Reisekosten wie Verpflegungsmehraufwand und Übernachtungskosten. Sollte der Arbeitgeber die Auslagen nicht voll übernehmen, lassen sich die nicht erstatteten Beträge bei der Steuererklärung als Werbungskosten ansetzen. Das Finanzamt erkennt den Pauschalsatz in der Regel ohne weitere Nachweise an, sofern die Fahrten klar dokumentiert sind. Für Beschäftigte, die ständig neue Einsatzorte anfahren, kann eine präzise Aufzeichnung im Fahrtenbuch von Vorteil sein, da so jede einzelne Strecke nachgewiesen wird. Eine häufige Frage lautet, ob sich alle Kilometersätze auf dieselbe gesetzliche Grundlage stützen und ob in 2024 Abweichungen eingeführt wurden, was durch Wirtschafts- oder Steuerrechtler in einschlägigen Fachpublikationen regelmäßig überprüft wird.
Ein weiterer Punkt ist die Frage, ob bei der kilometerabhängigen Erstattung Besonderheiten für Hybrid- oder Elektroautos gelten. Grundsätzlich bleibt es in 2024 bei der allgemeinen Regelung, die keine separate Differenzierung nach Antriebsart vorsieht. Entscheidend ist vor allem, dass das Fahrzeug im Privatbesitz ist und die Fahrten beruflich notwendig sind. Bei rein elektrischen Fahrzeugen entstehen zwar andere laufende Kosten, doch sieht der Gesetzgeber hierfür keine eigenständigen Sätze vor. Im Gegensatz zur Pendlerpauschale, die beim täglichen Arbeitsweg vom Wohnort zur ersten Tätigkeitsstätte greift, richtet sich die Kilometerpauschale für dienstliche Auswärtstermine nach den tatsächlich zurückgelegten Kilometern. Wer exakt dokumentiert, spart sich spätere Diskussionen mit dem Finanzamt.
Kilometerpauschale 2025 Dienstreise mit privatem Pkw
Im Jahr 2025 interessieren sich viele Reisende für mögliche Neuerungen, die die Kilometerpauschale betreffen. Da verschiedene politische Diskussionen immer wieder darauf hindeuten, dass eine Anpassung der Beträge erfolgen könnte, lohnt sich ein Blick auf aktuelle Beschlüsse. Nach Stand der gängigen Praxis bleiben jedoch für die Kilometerpauschale 2025 Dienstreise mit privatem Pkw die Sätze vielfach unverändert bei 0,30 Euro pro gefahrenem Kilometer. Sinken werden sie voraussichtlich nicht, da damit häufig verbundene Kosten wie Sprit, Wartung und Versicherungen eher konstant bleiben oder ansteigen.
Wer 2025 mit einem privaten Motorrad zu einer Dienstreise aufbricht, darf nach aktuellem Erkenntnisstand ebenfalls 0,20 Euro pro Kilometer in Anspruch nehmen. Arbeitgeber haben das Recht, ihren Angestellten höhere Beträge zu erstatten, doch führt das, wenn die Pauschale überschritten wird, möglicherweise zu einer steuerpflichtigen Differenz. Für Arbeitnehmer bedeutet dies, dass bei Überschreitung der bestehenden Sätze ein Teil der Erstattung in die Lohnsteuer fließt. Viele Firmen halten sich daher an die gesetzlich akzeptierten Pauschalen, um unnötigen Verwaltungsaufwand und Fragen seitens des Finanzamts zu vermeiden.
Etliche Beschäftigte legen Wert darauf, die Fahrtkosten korrekt zu trennen. Sie interessieren sich dafür, inwieweit sich die Pauschale 2025 auf die Werbungskosten auswirkt, falls der Arbeitgeber keine vollständige Reisekostenerstattung vornimmt. In diesem Fall können die nicht übernommenen Beträge in die Steuererklärung eingebracht werden. Im Gegensatz zur Pendlerpauschale, die in vielen Fällen pauschal für den Hin- und Rückweg zum Arbeitsplatz greift, werden hier sämtliche beruflich bedingte Kilometer angesetzt. Das lohnt sich vor allem bei häufigen Dienstreisen oder längeren Strecken, etwa zu Fortbildungen oder Kundenbesuchen. Sollte sich die Kilometerpauschale 2025 verändern, werden Finanzämter, Steuerberater und Internetportale rechtzeitig darüber informieren, damit alle Betroffenen ihre Abrechnungen anpassen können.
Definition und Geltungsbereich
Erstattungsprinzip und Konditionen
Bei der Kilometerpauschale handelt es sich um einen festgelegten Satz pro tatsächlich gefahrenem Kilometer bei einer beruflich veranlassten Auswärtstätigkeit. Viele Personen nehmen an, dass nur längere Strecken mit dem Pkw erfasst werden, doch der Erstattungsgrundsatz gilt ab dem ersten Kilometer. Das bedeutet, dass auch kürzere Fahrten zwischen verschiedenen Einsatzorten angesetzt werden können, sofern der Dienstreisecharakter gegeben ist. Wichtig ist, die Auswärtstätigkeit klar zu dokumentieren, am besten in einem Fahrtenbuch oder einer tabellarischen Übersicht. Dadurch lassen sich Missverständnisse mit dem Arbeitgeber oder dem Finanzamt vermeiden.
Die Konditionen sehen in der Regel 0,30 Euro pro Kilometer für Pkw und 0,20 Euro pro Kilometer für andere motorisierte Fahrzeuge wie Motorräder oder Motorroller vor. Wer regelmäßig unterschiedliche Fahrzeuge nutzt, sollte jede Fahrt sauber dokumentieren. Dies verhindert Rückfragen, wenn beispielsweise an einem Tag das Motorrad genutzt wird, während an einem anderen Tag das Auto zum Einsatz kommt. Ein wesentlicher Aspekt ist die Frage, ob das Fahrzeug tatsächlich privat genutzt wird. Firmenwagen unterliegen anderen Regeln, weshalb hierfür keine Kilometerpauschale abgerechnet werden darf. In diesem Fall werden die tatsächlichen Kosten aus dem Betriebsvermögen berücksichtigt oder gegebenenfalls eine Pauschalversteuerung anhand der 1-%-Regelung vorgenommen.
Die Abrechnung kann über den Arbeitgeber oder direkt in der Steuererklärung erfolgen. Sobald ein Unternehmen sämtliche Fahrtkosten ausgleicht, entstehen dem Arbeitnehmer keine zusätzlich abziehbaren Posten bei den Werbungskosten. Bleibt jedoch ein Eigenanteil übrig, dient die reguläre Steuererklärung zur Geltendmachung der restlichen Beträge. Für Selbstständige und Freiberufler gelten ähnliche Regelungen, die im Rahmen der Gewinnermittlung angewendet werden. Entscheidendes Kriterium ist immer, dass die Fahrt beruflich bzw. geschäftlich notwendig war. Dieser Punkt sollte eindeutig belegt werden können, zum Beispiel durch Terminunterlagen, Kundenvereinbarungen oder Fortbildungsbescheinigungen.
Geltung für In- und Ausland
Viele Berufstätige führen Dienstreisen in das Ausland durch, sei es für Meetings oder Projektbesprechungen. Die Kilometerpauschale gilt in diesen Fällen unverändert. Wer mit dem privaten Pkw in ein Nachbarland fährt, setzt dieselbe Pauschale wie bei innerdeutschen Strecken an. Es spielt somit keine Rolle, ob die 2024 oder 2025 gültige Pauschale im Inland oder im europäischen Ausland zur Anwendung kommt. Für das Finanzamt ist vor allem die Frage entscheidend, ob die Reise eindeutig beruflich veranlasst war und binnen eines klar abgegrenzten Zeitraums stattgefunden hat.
Ähnliche Regeln gelten für Fahrzeuge wie Motorräder oder Motorroller, die außerhalb Deutschlands bewegt werden. Der Satz von 0,20 Euro pro Kilometer kann genutzt werden, wenn der Reiseanlass geschäftlicher Natur ist. Wer weltweit zu Kundenterminen reist, sollte jedoch auf lückenlose Dokumentation achten, da einige Besonderheiten hinsichtlich Verpflegungsmehraufwand und Übernachtungskosten auftreten können. Bei der reinen Kilometerpauschale gibt es jedoch keine Unterscheidung hinsichtlich der geografischen Lage. Es bleibt bei den bekannten Sätzen, sodass Sie selbst längere, grenzüberschreitende Fahrten schnell abrechnen können.
Die Geltungsdauer für die 2024 oder 2025 festgelegten Sätze umfasst meistens das gesamte Steuerjahr. Ändern sich die Pauschalen mittendrin, weisen die Finanzbehörden darauf hin. Im Normalfall bleibt ein Satz jedoch von Januar bis Dezember einheitlich. Sollte es zu kurzfristigen gesetzlichen Veränderungen kommen, informieren seriöse Quellen wie das Bundesfinanzministerium auf ihrer Webseite (zum Beispiel unter www.bundesfinanzministerium.de) über Details. Beschäftigte, die viel ins Ausland reisen, profitieren davon, dass künftig nicht für jedes Land neu berechnet werden muss, sondern ein einheitliches System greift.
Höhe der Pauschalen und steuerliche Behandlung
Sätze für Pkw, Motorrad und weitere Fahrzeuge
Die meisten Personen, die eine Kilometerpauschale 2025 oder 2024 ansetzen, konzentrieren sich auf den Pkw-Satz von 0,30 Euro pro Kilometer. Dieser Betrag hat sich über mehrere Jahre bewährt und deckt typische Kosten wie Kraftstoff, Verschleiß und anteilige Versicherung ab. Während frühere Diskussionen zu Inflation und steigenden Spritpreisen immer wieder Anlass für Erhöhungen boten, ist eine pauschale Anpassung nicht regelmäßig vorgesehen. Wer ein Motorrad oder einen Motorroller für dienstliche Zwecke nutzt, hat Anspruch auf 0,20 Euro pro Kilometer. Diese Abgrenzung gründet auf der Annahme, dass die laufenden Kosten für Motorräder geringer sind.
Ein Sonderthema betrifft E-Bikes und Fahrräder. Für normale E-Bikes bis 25 km/h gibt es seit einigen Jahren keine pauschale Erstattung mehr. Viele fragen sich, ob diese Regel sich nochmals ändern wird, doch nach Informationen aus dem Steuerrecht gilt weiterhin, dass Fahrräder in diesem Bereich keine Kilometerpauschale erhalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob das E-Bike dienstlich benötigt wird, da für diese Art von Fortbewegung oftmals alternative steuerliche Förderungen diskutiert werden. Eine kurze Übersicht hilft oft dabei, die relevanten Sätze gut im Auge zu behalten:
Fahrzeugtyp | Kilometerpauschale |
---|---|
Pkw | 0,30 Euro pro km |
Motorrad / Motorroller | 0,20 Euro pro km |
Fahrrad / E-Bike bis 25 km/h | nicht angesetzt |
Wer ein E-Bike mit höherer Geschwindigkeit fährt oder andere Spezialfahrzeuge besitzt, sollte sich gesondert erkundigen, ob ein Satz von 0,20 Euro pro Kilometer möglich ist. Grundsätzlich führt ein höher motorisiertes E-Bike eher zu den Motorrädern, was jedoch immer von der Einstufung beim Kraftfahrt-Bundesamt abhängt.
Belege, Spesen und Werbungskosten
In der Praxis ergeben sich bei der Reisekostenabrechnung viele Fragen zu den nötigen Nachweisen. Üblich ist, Fahrtenbücher oder detaillierte Aufstellungen im Tabellenformat einzureichen. Neben dem Datum und dem Anlass der Fahrt sollten Start- und Zieladresse sowie die gefahrenen Kilometer notiert werden. Bei maschineller Erfassung ist es ratsam, die Daten regelmäßig zu sichern, damit bei Steuerprüfungen kein Durcheinander entsteht. Für jene, die lediglich sporadisch eine Dienstreise unternehmen, reichen oft einfache Kilometerlisten aus, sofern alle Angaben eindeutig sind.
Die Erstattung durch den Arbeitgeber erfolgt häufig über die Lohnabrechnung oder als separater Ausgleich. Wenn das Unternehmen nur einen Teil der Kosten übernimmt, ist der Rest als Werbungskosten abziehbar. Addieren Sie sämtliche notwendigen Ausgaben, die im Zusammenhang mit Ihrer beruflichen Auswärtstätigkeit stehen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Spesen, also Verpflegungsmehraufwendungen und mögliche Übernachtungskosten, die parallel zur Kilometerpauschale angesetzt werden können. Danach wird ermittelt, welcher Betrag dem Arbeitnehmer verbleibt und in die Steuererklärung einfließt. Bei Selbstständigen oder Freiberuflern sieht es ähnlich aus: Jene tragen die Beträge unter den Betriebsausgaben ein.
Ob 2024 oder 2025 Unterschiede in der Steueranrechnung aufkommen, hängt stets von den gesetzlichen Vorgaben ab. Manche Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitenden individuelle Firmenrichtlinien bei Geschäftsreisen an, die vorsieht, dass ein höherer Betrag erstattet wird. Dann kann es passieren, dass Teile dieser Erstattung steuerpflichtig werden, sofern sie über den regulären Pauschalen liegen. Um Missverständnissen vorzubeugen, lohnt sich ein kurzer Blick in die Lohnsteuer-Richtlinien und das Einkommensteuergesetz, wenn Sie sich unsicher fühlen. Bei komplexen Fällen hilft außerdem ein Steuerberater, der genau sagen kann, wie Sie Ihre Kilometerabrechnungen korrekt ausweisen.
Pendlerpauschale vs. Kilometerpauschale
Die Pendlerpauschale, oft auch Entfernungspauschale genannt, bezieht sich auf den täglichen Arbeitsweg von Ihrer Wohnung zur ersten Tätigkeitsstätte. Dieser Satz liegt in vielen Fällen weiterhin bei 0,30 Euro für die ersten 20 Kilometer und steigt ab dem 21. Kilometer auf 0,38 Euro an. Diese Regel kam insbesondere für Arbeitnehmer mit langen Anfahrtswegen zustande, um die steigenden Kosten zu kompensieren. Allerdings wird bei der Pendlerpauschale immer nur die einfache Entfernung gewertet, nicht die Hin- und Rückfahrt. Wer einen langen Arbeitsweg hat, kann in gewisser Weise profitieren, da sich in Summe höhere Beträge ergeben.
Die Kilometerpauschale hingegen betrifft ausschließlich Dienstreisen oder beruflich veranlasste Auswärtstätigkeiten, die über den üblichen Weg zur Arbeit hinausgehen. Sie wird pro gefahrenem Kilometer abgerechnet, also inklusive Hin- und Rückfahrt. In ihrer Höhe (0,30 Euro für das Auto, 0,20 Euro für ein Motorrad) unterscheidet sie sich klar von den Sätzen der Entfernungspauschale. Der Vorteil ist, dass in vielen Fällen sämtliche Kilometer angesetzt werden können, ohne Begrenzung auf die reine Distanz zur ersten Tätigkeitsstätte. Darum nutzen Personen, die oft bei Kunden vor Ort sind oder Seminare besuchen, diese Pauschale, um ihren Aufwand geltend zu machen.
Die Pendlerpauschale kann nicht zeitgleich mit der Kilometerpauschale für dieselbe Strecke genutzt werden. Wer morgens zum Büro fährt, setzt die Entfernungspauschale an. Anschließend kann jede weitere beruflich notwendige Fahrt als Auswärtstätigkeit abgerechnet werden. Mitarbeiter, die von der Firma aus zu einem Termin starten, profitieren so von der Kilometerpauschale für Dienstreisen. Eine klare Trennung zwischen dem gewöhnlichen Arbeitsweg und zusätzlichen Dienstfahrten ist sinnvoll, damit das Finanzamt nicht beide Pauschalen für dieselbe Kilometerstrecke prüft. Sobald alles korrekt dokumentiert wird, greifen verschiedene Steuervorteile, die in Summe eine spürbare Entlastung ermöglichen. Ob 2024 oder 2025: Das Prinzip bleibt gleich, jedoch entwickeln sich die einzelnen Sätze mitunter in verschiedenen Gesetzesinitiativen.
Praktische Beispiele und Sonderfälle
Ein Beispiel wäre, fünf Tage hintereinander an einem Seminarort teilzunehmen, der 20 Kilometer entfernt liegt. Bei der Kilometerpauschale rechnen Sie in diesem Fall 0,30 Euro pro Kilometer mit Hin- und Rückfahrt, also 40 Kilometer täglich. Für diese Woche ergibt sich: 5 × 40 km × 0,30 Euro = 60 Euro. Diese Summe kann als Reisekosten in der Steuererklärung angegeben werden, falls der Arbeitgeber nicht oder nur teilweise erstattet. Auch wer mit dem Motorrad anreist, nimmt in einem ähnlichen Szenario die 0,20 Euro pro Kilometer. Hier wird häufig gefragt, ob bestimmte Höchstsätze verbindlich sind, doch solange die gesetzliche Pauschale nicht überschritten wird, ist alles im grünen Bereich.
Komplexer wird es, wenn mehrere Verkehrsmittel kombiniert werden, etwa Auto und Bahn. Stellen Sie sich vor, Sie fahren 10 Kilometer mit dem Pkw zum Bahnhof und legen den Rest mit dem Zug zurück, um anschließend mit einem Taxi zum Terminort zu gelangen. Im Steuerfall können Sie verschiedene Posten ansetzen: für die 10 gefahrenen Kilometer die Kilometerpauschale, für das Zugticket die tatsächlichen Kosten und unter Umständen für das Taxi die nachgewiesenen Aufwendungen. Sofern Sie alles ordentlich auflisten, ist auch eine gemischte Berechnung möglich. Diese kommt häufig bei weiter entfernten Kundenprojekten zum Tragen oder wenn ein Geschäftspartner nur schwer mit dem Auto erreichbar ist. Ein Fahrtenbuch oder eine sorgfältige Aufstellung bringt Klarheit über einzeln zurückgelegte Strecken.
Wer eine Behinderung von mindestens 50 % (mit Merkzeichen G) oder 70 % hat, kann anstelle der Entfernungspauschale häufig die tatsächlichen Fahrtkosten absetzen, wobei der Satz von 0,30 Euro dennoch anwendbar bleibt. Das bedeutet, dass gegebenenfalls weitere Aufwendungen für die Fahrzeugnutzung (z. B. Umbauten) aufgeführt werden können. Ehrenamtliche Tätigkeiten fallen ebenfalls in eine gesonderte Rubrik, da hier vielfach ein pauschaler Aufwandsersatz gezahlt wird. Dieser umfasst oft Kilometergelder, die ebenfalls nachvollziehbar gestaltet sein sollten. Ob es sich um die Kilometerpauschale 2024 oder Kilometerpauschale 2025 Dienstreise mit privatem Pkw handelt, richtet sich immer nach dem jeweiligen Steuerjahr.
Menschen mit Behinderung, Ehrenamt und E-Bike
Menschen mit Behinderung genießen in Deutschland bestimmte Erleichterungen bei der steuerlichen Geltendmachung von Fahrtkosten. Beispielsweise lassen sich bei Vorliegen geeigneter Nachweise oft höhere Beträge ansetzen. Viele Betroffene bauen ihr Fahrzeug um oder benötigen regelmäßige Unterstützung. Gerade für Fahrten zu Therapien, Arbeitsplätzen oder Ausbildungseinrichtungen ist es sinnvoll, sich genau über die anwendbaren Kilometerpauschalen zu informieren. Hier bleibt häufig bei 0,30 Euro der Standardwert, doch können zusätzliche Nachweis- und Belegpflichten auftreten, wenn Umbauten oder Sonderausstattungen im Spiel sind.
Ehrenamtliche, die mehrmals pro Monat im Einsatz sind, haben die Möglichkeit, einen pauschalen Aufwandsersatz zu erhalten. Dieser umfasst häufig auch die Fahrtkosten. Viele Vereine oder Organisationen fordern ein Fahrtenbuch oder eine ähnliche Dokumentation, um die Mittel korrekt abrechnen zu können. Bleibt der Ersatz innerhalb einer bestimmten Freigrenze, kann er steuerfrei sein. Darüber hinaus werden gelegentlich steuerliche Anreize und Freibeträge wie die Ehrenamtspauschale gewährt. Was das E-Bike angeht: Ein normales E-Bike bis 25 km/h wird nicht durch eine feste Kilometerpauschale abgedeckt, da diese bereits vor Jahren abgeschafft wurde. Wer ein schnelleres E-Bike mit Versicherungskennzeichen besitzt, könnte unter Umständen den Ansatz als Motorrad prüfen. Das setzt jedoch voraus, dass das Fahrzeug verkehrsrechtlich entsprechend eingestuft ist.
Für viele berufstätige Personen lohnt es sich, die jeweiligen Besonderheiten frühzeitig mit dem Steuerberater zu klären. Wichtig ist, dass sämtliche Fahrten tatsächlich im Zusammenhang mit einer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit stehen. Ob Pendlerpauschale für den täglichen Arbeitsweg oder Kilometerpauschale für eine Dienstreise mit privatem Pkw: Jede Form der Abrechnung birgt Potenzial zur Kostenerstattung und Steuerersparnis, solange die Dokumentation stimmig ist. Eine große Rolle spielt auch die Aktualität der Sätze, die meist in regelmäßigen Abständen geprüft und gegebenenfalls angepasst werden.
Ein Fahrtenbuch ist nicht immer Pflicht, kann aber helfen, die Fahrten sauber zu dokumentieren und spätere Rückfragen des Finanzamts zu vermeiden.