
Apple App Store Entwickler: So buchen Sie Ihre Einnahmen
Wenn Sie im Apple App Store Umsätze durch den Verkauf Ihrer Apps generieren, müssen Sie diese Einnahmen korrekt in Ihrer Buchhaltung erfassen, um gegenüber dem Finanzamt jederzeit einen klaren Nachweis erbringen zu können. Ein wichtiger Schritt besteht darin, regelmäßig – normalerweise jeden Monat – eine Reverse Charge Rechnung an Apple auszustellen. In diesem Beitrag erfahren Sie ausführlich, wie Sie dabei vorgehen, um stets rechtssicher und effizient zu bleiben.
Wie funktioniert das mit den Einnahmen im Apple App Store?
Beim Verkauf einer App erstellt Apple üblicherweise eine Rechnung, die den Käufern per E-Mail zugestellt wird. Auffällig ist dabei, dass Ihr Name als Entwickler nicht auf dieser Rechnung erscheint. Stattdessen wird Apple als Verkäufer aufgeführt. Der Grund dafür ist die Zusammenarbeit auf Provisionsbasis: Sie stellen Ihre App zur Verfügung, während Apple den Verkaufsprozess abwickelt und Ihnen anschließend 70 oder 85 Prozent des erzielten Gewinns auszahlt.
Sobald Apple Ihren Anteil an den Verkäufen monatlich auf Ihr Bankkonto überweist, müssen Sie über den erhaltenen Betrag eine Reverse-Charge-Rechnung an Apple erstellen. Dieser Vorgang dient in erster Linie als Nachweis für das Finanzamt; ob Sie die Rechnung tatsächlich an Apple senden, ist dabei nicht relevant. Wichtig ist jedoch, dass sowohl Ihre eigene Umsatzsteuer-ID als auch die des irischen Unternehmens APPLE DISTRIBUTION INTERNATIONAL LTD (USt-ID IE9700053D) auf der Rechnung erscheinen.
Reverse-Charge-Rechnung an Apple mit belegFuchs erstellen
Mit belegFuchs können Sie Ihre Rechnungen an Apple in nur wenigen Minuten erstellen. Ein großer Vorteil: Wenn Sie nur wenige Rechnungen pro Monat schreiben, ist die Nutzung von belegFuchs für Sie komplett kostenlos.
belegFuchs unterstützt Sie bei der Erstellung von Rechnungen, Angeboten & Mahnungen, beim Erfassen der Belege, bei der Kundenverwaltung und vieles mehr.

Um eine Rechnung an Apple zu erstellen, legen Sie Apple zunächst als Kontakt an. Achten Sie darauf, die Umsatzsteuer-ID von Apple unter dem Tab Mehr zu hinterlegen.
Nachdem Sie Apple als Kunden angelegt haben, können Sie direkt Rechnungen an Apple schreiben. Nehmen wir folgendes Beispiel: Apple hat Ihnen am 04.02.2025 Ihre Einnahmen über 384,50 € für Februar 2025 überwiesen.
Eine mögliche Rechnungsstellung für dieses Beispiel könnte wie folgt aussehen:
- Setzen Sie das Rechnungsdatum auf den 01.02.2025.
- Fügen Sie eine Position mit den Einnahmen hinzu und geben Sie als Beschreibung Einnahmen Apple App Store an.
- Wählen Sie als Umsatzsteuerregelung die Option Reverse Charge gem. §13b UStG.
So stellen Sie sicher, dass alle Buchungsdaten korrekt dokumentiert sind und das Finanzamt bei einer Prüfung alle erforderlichen Informationen vorfindet.
Fazit
Die korrekte Verbuchung Ihrer App-Store-Einnahmen ist ein essenzieller Teil Ihrer Unternehmensführung. Durch das Ausstellen einer monatlichen Reverse-Charge-Rechnung an Apple halten Sie alle relevanten Daten transparent fest und erfüllen die gesetzlichen Anforderungen. Mit einer einfachen Lösung wie belegFuchs gelingt Ihnen dieser Prozess schnell und zuverlässig, sodass Sie sich voll und ganz auf die Weiterentwicklung Ihrer Apps konzentrieren können.